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Ab sofort unterstützen die 3D-Drucker METHOD von MakerBot das Edelstahl-Verbundfilament Ultrafuse 316L von BASF Forward AM

Mit dem MakerBot LABS Experimental Extruder können Anwender jetzt auch starre 316L-Edelstahlteile für industrielle Anwendungen neben technischen Polymeren und Verbundstoffen im METHOD drucken

MakerBot, ein Unternehmen von Stratasys (Nasdaq: SSYS), gab heute bekannt, dass das Edelstahl-Filament BASF Ultrafuse® 316L von Forward AM für den MakerBot LABS™ Experimental Extruder[1] für die 3D-Drucker MakerBot METHOD® qualifiziert worden ist. Dank seiner offenen Materialplattform und der wachsenden Palette von innovativen, technisch anspruchsvollen Materialien ist METHOD jetzt der einzige 3D-Industriedrucker in seiner Preisklasse mit einer beheizten Baukammer, der Polymere, Verbundstoffe und Metallfilamente drucken kann.

Das Edelstahl-Filament Ultrafuse® 316L vereint die Stärke, Steifigkeit und Strapazierfestigkeit, die für diverse Anwendungen, wie u. a. Funktionsprototypen und Werkzeuge für die Fertigung, notwendig sind. Mit diesem zur Verwendung mit dem MakerBot LABS GEN 2 Experimental Extruder erhältlichen Metall-Polymer-Verbundfilament verfügen Anwender über eine kostengünstige Möglichkeit zum Experimentieren mit 3D-Metalldruckanwendungen, ohne in eine spezielle Lösung für den 3D-Metalldruck investieren zu müssen. Der 3D-Druck von Edelstahlteilen verkürzt auch den Zeitaufwand für die Teileherstellung und trägt so zu einer weiteren Verringerung der Betriebskosten gegenüber herkömmlichen Methoden bei. Außerdem verringern die beheizte Baukammer des METHOD und seine Fähigkeit zur Kontrolle der Geschwindigkeit, mit der ein Teil beim Druckvorgang abkühlt, das Risiko der Schichtablösung.

Nach dem Drucken mit BASF Forward AM Ultrafuse® 316L kann das Teil zum Entbinden und Sintern an Nachverarbeitungs- oder spezielle Fertigungsanlagen weitergeleitet werden. Beim Entbinder- und Sinterprozess werden die mit Verbundstoff gedruckten Teile zu Teilen aus massivem Edelstahl verarbeitet, wodurch sich die Investition in kostspielige Entbinderungs- und Sinteranlagen erübrigt. Die fertigen Teile können eine Dichte von bis zu 96 %[2] des reinen 316L-Metallfilaments erreichen. Anwender können leichte, hohle Metallteile mit hoher Zugfestigkeit gegenüber Polymeren herstellen, die sich auf andere Weise kaum fertigen ließen.

„Das Ultrafuse-Metallfilament eröffnet völlig neue Möglichkeiten für den 3D-Metalldruck. Wir freuen uns sehr, dass unser Ultrafuse 316L in das MakerBot LABS-Programm aufgenommen wurde. Zusätzlich zu Ultrafuse 316L möchten wir auch unser kürzlich auf den Markt gebrachtes Metallfilament Ultrafuse 17-4 PH ergänzen, damit MakerBot-Anwender unser gesamtes Sortiment nutzen können“, so Firat Hizal, Head of Metal Systems Group bei BASF 3D Printing Solutions.

„Wir freuen uns sehr über die Aufnahme der MakerBot METHOD 3D-Drucker in das 3D-Metalldruck-Ökosystem, das wir zusammen mit BASF Forward AM entwickelt haben. Wir bei MatterHackers haben immer schon das Ziel verfolgt, den 3D-Druck einem breiteren Anwenderpublikum anbieten zu können. Vor diesem Hintergrund sind zuverlässige Desktop-Drucker, wie der METHOD und der METHOD X, die echte Metallteile erschwinglich drucken können, ein enormer Fortschritt“, erklärte Dave Gaylord, Vice President of Product & Technology bei MatterHackers.

„Unsere Kunden haben Interesse am 3D-Metalldruck bekundet, waren jedoch abgeschreckt von den hohen Kosten und aufwendigen Prozessen herkömmlicher Lösungen für den 3D-Metalldruck. Da das MakerBot LABS-Programm jetzt auch ein Metallfilament umfasst, haben Kunden nun eine einfachere und kostengünstigere Möglichkeit, um den 3D-Metalldruck auszuprobieren, bevor sie in eine Druck-, Entbinder- und Sinter-Komplettlösung investieren“, so Johan-Till Broer, Vice President of Product Development bei MakerBot.

Aufgrund seiner Eigenschaften ist Ultrafuse® 316L hervorragend für zahlreiche Werkzeuge, Montagevorrichtungen und Befestigungen sowie Endbenutzerteile geeignet. Dazu gehören Spannvorrichtungen, die eine hohe Temperaturbeständigkeit haben müssen, Halterungen mit hoher Festigkeit und kundenspezifischem Design für Spezialmaschinen, oder Greifroboter, die stark, strapazierbar, leicht, verschleiß- und abriebfest sein müssen.

Über MatterHackers, einen führenden Händler von Materialien und 3D-Druckern in den USA, sind Verarbeitungstickets für das Entbinden und Sintern erhältlich. MatterHackers ist ein autorisierter Händler für Ultrafuse® 316L und bietet auch die zum Drucken des Verbundwerkstoffs notwendigen Bauplatten-Kleber und Beratungsleistungen, die aufgrund der hohen Designanforderungen für dieses Material dringend empfohlen werden.

Ultrafuse® 316L und weitere Entbinder- und Sinteroptionen sind über autorisierte Vertriebspartner erhältlich.

Der MakerBot LABS GEN 2 Experimental Extruder erweitert die Materialauswahl für den METHOD auf Materialien von Drittanbietern und eröffnet so neue und andere Anwendungsmöglichkeiten. Mit der METHOD-Plattform können Benutzer fertigungstaugliche Bauteile aus Kunststoff und Glasfaser-Verbundstoffen herstellen und gleichzeitig Anwendungsmöglichkeiten mit den experimentellen 3D-Metalldruck-Lösungen erkunden. Die modulare Plattform des METHOD ermöglicht den problemlosen Wechsel zwischen sechs verschiedenen Extrudern für den Druck mit verschiedenen Basis- und Modellmaterialien. Kontinuierlich erweitert MakerBot sein Sortiment an industriellen 3D-Druckmaterialien für die METHOD-Plattform.
www.makerbot.com

 

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