TÜV SÜD: Mehrwert für die Luftfahrtindustrie

TÜV SÜD präsentiert auf dem 10. Aviation Forum umfangreiche Leistungen in den Bereichen additive Fertigung, Zertifizierung, Umweltprüfung sowie zerstörungsfreie Prüfung. Zudem ist der Additive Manufacturing-Experte Gregor Reischle mit dem Vortrag „Digital part approval of 3D printed components enabled by advanced manufacturing solutions“ in den Tech Talks des Konferenzprogramms vertreten. Die internationale Fachmesse für die Luftfahrtindustrie findet vom 17. bis 18. November aufgrund der COVID-19-Pandemie ausschließlich online statt.

Als unabhängige Prüf- und Zertifizierungsorganisation unterstützt TÜV SÜD die Luft- und Raumfahrtindustrie dabei, höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards im gesamten Betrieb zu gewährleisten. Das betrifft die Maschinen und Fertigungsprozesse ebenso wie die Sicherung von Gebäuden, Infrastrukturen und Rechenzentren. Mit der Prüfung von Produkten und Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen ermöglicht TÜV SÜD Luft- und Raumfahrtunternehmen den globalen Marktzugang. Als einer der führenden Anbieter von Qualifizierungen und Schulungen im Qualitätsmanagement befähigt TÜV SÜD auch die wichtigste Ressource der Hersteller: ihre Mitarbeiter. Hochsichere Cloud-Speicherlösungen und Cyber-Sicherheitsdienste von TÜV SÜD reduzieren Risiken und schaffen Vertrauen für Institutionen und Unternehmen weltweit.

Sicherer 3D-Druck für die Luftfahrt

„Investitionen in zukünftige Innovationen sind der Schlüssel für die Luftfahrtindustrie, um die Herausforderungen der Krise zu meistern“, sagt Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing (AM) bei TÜV SÜD Product Service. Dazu gehören beispielsweise additive Fertigungsverfahren, die ein industrielles Qualitätsmanagement-Niveau erreichen. TÜV SÜD berät im gesamten AM-Fertigungsprozess und hilft, Lieferanten zu qualifizieren. Mit einer sicheren, reproduzierbaren Produktqualität ist der 3D-Druck auch in der Luft- und Raumfahrt ein wichtiger Schritt, um Entwicklungskosten zu senken und die ökonomische sowie ökologische Transformation voranzubringen. „Die Tiefe des TÜV SÜD-AM-Zertifizierungsprogramms macht den Unterschied und spart Kosten im Zulassungsverfahren“, sagt Reischle.
Zertifiziertes Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit

Das betriebliche Qualitätsmanagement nach internationalen Luft- und Raumfahrtstandards zertifiziert TÜV SÜD nach EN 9100. Darüber hinaus bietet TÜV SÜD Zertifizierungen nach ISO 27001 (Information Security Management Systems), welche für die Qualifizierung in der Supply Chain der Luft- und Raumfahrt unerlässlich sind. Für die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen – etwa Umweltprüfungen nach RTCA DO-160 und EMF-/EMV-Prüfungen – verfügt TÜV SÜD neben Standorten in England, Europa und den USA auch über ein neues, hochmodernes NADCAP-zertifiziertes Prüflabor in Volpiano (Italien). Dort sind zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) unter anderem von Batterien und Brennstoffzellen, additiv gefertigten Teilen und Rohmaterialien möglich.

Weitere Leistungen umfassen Industrie 4.0 Assessments, Arbeitssicherheits- und Risikobewertungen nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie Nachhaltigkeitszertifizierungen.

TÜV SÜD-Vortrag
“Digital part approval of 3D printed components enabled by advanced manufacturing solutions”
Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing, am 17. November um 14:30 Uhr (online)
www.tuvsud.com